Zur Aufmachung
Das Buch beginnt in Syrien. Nach einer Einführung zu Land und Leuten wird der Leser mit Ammar bekannt gemacht. Ein 26-jähriger syrischer Flüchtling, der von seinem Schicksal und der Flucht aus seinem Heimatland berichtet. Aber auch von den schönen Dingen: Dass seine Familie beispielsweise ein Restaurant hatte. Und so folgen auf den nächsten Seiten zwei original syrische Rezepte.Die weiteren Gerichte stammen aus dem Iran, Marokko, Gambia, Afghanistan, Pakistan, Nepal und dem Irak. Interpretiert werden diese von Spitzenköchen wie Dieter Müller, Alfons Schuhbeck oder Nils Henkel, die im Rahmen dreier Fragen zusätzlich erzählen, welche Verbindung sie zur jeweiligen Küche haben. Die Idee dahinter: Integration erfahrbar machen. Denn in „Hand in Hand“ erfährt man mehr über die Esskultur der Flüchtlinge und ihrer Heimatländer. Eine Art köstliche Grundlage zur Völkerverständigung also.
Hand in Hand: ein kulinarisches Engagement
Die Idee für das Kochbuch stammt von vier Studenten der Hotelfachschule Heidelberg unter Leitung von Timo Wentzel. Entstanden ist es im Rahmen einiger Projektwochen. Natürlich nicht ohne Hintergedanke: Wer sich „Hand in Hand“ nach Hause holt, tut gleichzeitig etwas Gutes. Ein Großteil des Erlöses geht an Flüchtlingsprojekte, die Schutzsuchenden in schwierigen Lebenssituation helfen.Steckbrief zum Buch

423 Seiten
ISBN 978-3-86913-717-9
34,00 Euro
Einen Vorgeschmack auf das Kochbuch liefern wir Ihnen hier: Und zwar mit einem Rezept des aufstrebenden Spitzenkochs Tohru Nakamura für gefüllte Weinblätter.
Hier: Mehr über Tohru Nakamura