
Cronut – Ein Gebäckhybrid
Dabei geht es doch nur um ein frittiertes Gebäck, oder? Nein, es scheint mehr zu sein als das, was der Deutsche mit einem Spritzring assoziieren würde. Für Ansel ist es das „Gebäckhybrid“ schlechthin. Zwei Monate hat er an der Kreuzung aus Croissant und Donat getüftelt. Unter den Mitarbeitern herrschte strikte Schweigepflicht. Das Ergebnis: Der Cronut ist kreisrund, mit einem Loch in der Mitte und wird aus einem Croissant-ähnlichen Teig hergestellt. Getoppt wird der süße Genuss mit einer Creme-Füllung und einer Glasur obendrauf. Fünf Dollar kostet der Cronut und maximal zwei werden pro Person über die Theke gereicht.Viele Cronut-Fans gehen leer aus

Die Zukunft des Cronuts
Dominique Ansel will mit seiner zündenden Idee aber nicht gleich abheben oder gar expandieren. Ohnehin hatte er keine große Werbung für seinen Cronut gemacht. Hilfreich war allerding schon, dass sein Name in der New Yorker Gastrowelt bekannt war: Der 35 Jährige war sechs Jahre Patissier im Restaurant „Daniel“ von Chefkoch Daniel Boulud, einer der nobelsten Adressen New Yorks. Den Posten gab Ansel 2011 allerdings auf, um seine eigene Feinbäckerei aufzumachen. Wie lange der Hype um den Cronut noch anhält, ist ungewiss. Aber das beeindruckt den talentierten Bäcker momentan wenig. Im Gegenteil: Ein solcher Erfolg motiviert, neue Gebäckerfindungen zu kreieren. Auch die Stückzahl der Cronuts soll nicht erhöht werden, da für Ansel die Qualität äußerste Priorität besitzt. Man kann also gespannt sein, was die New Yorker 2014 in Ansels „Backery“ locken wird.Hier haben wir das Cronut-Rezept für Sie